Internetagenturen im Vergleich

Eine Internetagentur ist ein auf Dienstleistungen ausgerichtetes Unternehmen, das im Auftrag von Kunden bzw. von Partnern Webseiten programmiert, gestaltet und konzipiert. Darüber hinaus spielt der Entwurf von Blogs und Seiten auf anderen digitalen Kommunikationskanälen ebenfalls eine besondere Rolle. Internetagenturen gibt es mittlerweile in ganz Deutschland und in der Welt. Der Umfang der Dienstleistungen variiert dabei stark zwischen der einfachen Erstellung von Websteiten und der Entwicklung von komplexen Software-Lösungen.

Werbung hat für große Unternehmen schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Gerade wenn es darum geht sich von der Konkurrenz abzusetzen, möchten viele Dienstleister mit Hilfe von Werbung einen entscheidenden Vorsprung gegenüber der Konkurrenz haben. Bis vor 100 Jahren war Werbung nicht vielmehr als das Abdrucken von Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften. Inzwischen hat sich die Branche jedoch deutlich weiterentwickelt. Zu den beliebtesten Dienstleistungen gehört mittlerweile auch die Entwicklung ganzer Werbekampagnen. Dazu gehört auch das Kreieren von bekannten Werbeslogans, die von möglichst vielen potenziellen Kunden erkannt und zugeordnet werden können.

Das Internet hat in der Werbebranche vieles verändert. Um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden, wurden innerhalb von Werbeagenturen viele online-Leistungen angeboten. Die hohe Nachfrage führte schließlich vor einigen Jahren dazu, dass viele spezielle Internetagenturen in Deutschland gegründet wurden. Diese Internetagenturen entwickeln Webseiten, aber auch umfangreiche Softwarelösung und bieten dazu auch Online-Vermarktung, Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung an.

Zur Jahrtausendwende war das Programmieren einer gelungenen Webseite nicht sonderlich schwer. Wer Basis-HTML-Kenntnisse und ein entsprechendes Nachschlagewerk hatte, konnte innerhalb von kürzester Zeit eine ansehnliche Webseite mit Menüpunkten, Unterseiten und einigen anderen Eigenschaften entwerfen. Diese Zeiten sind jedoch längst vorbei, denn einfache Webseiten sind auch bei Laien mittlerweile verpöhnt. Bei schlechten Webseiten kann man den Zahn der Zeit mittlerweile deutlich erkennen. Experten können genau erkennen, wann die Webseite mit welcher Software programmiert wurde.
Grundsätzlich spielen die Elemente, die beim Offline-Markt eine große Bedeutung haben, auch auf dem Online-Markt eine wichtige Rolle. Der Kunde muss in erster Linie begeistert und dazu bereit sein, länger als nur wenige Sekunden auf der Webseite zu verwalten. In diesem Fall spielt auch der Point Of Sale (der Ort an dem der Kunden seine Waren kauft) eine sehr wichtige Rolle. Kein Wunder also, dass viele Unternehmen hohe Summen in die Optimierung ihrer Webseiten investieren.

Eine gute Webseite ist schwer zu definieren. Grundsätzlich sollten die Texte leicht verständlich sein. Vor einigen Jahren gab es immer wieder Trends, die dazu führten, dass Grafiken besonders aufwändig sein sollten. Diese Modeerscheinung ist bei seriösen Anbietern nur selten angekommen. Grundsätzlich sollte das Design also möglichst schlicht sein. Darüber hinaus können kommt auch der Auflösung eine große Bedeutung zu. Bei alten und unprofessionellen Webseiten müssen Nutzer oftmals lange und scrollen bis sie das finden, was sie wünschen. Mittlerweile sind die meisten Webseiten so konzipiert, dass Kunden alle Informationen, die sie dringend brauchen, ohne zu scrollen finden und alle unwichtig und sich alle unwichtigen Informationen an dem Fuß der Seite befinden.

Bei der Erstellung und vermarktung einer Webseite hat auch die sogenannte Landing Page eine besondere Bedeutung. Auf diese Seite „landen“ Nutzer, wenn sie in einer Suchmaschine auf einen Link klicken. Mit anderen Worten: Die Landing Page ist der erste Eindruck. Untersuchungsergebnisse zeigen deutlich, dass auch im Internet der erste Eindruck nicht zu unterschätzen ist. Oftmals ist es sogar so, dass Internet-Nutzer bei der Wahl des Dienstleisters bzw. der Webseite das Design der Landing Page als entscheidendes Kriterium bewerten. Internet-Seiten, die einen unprofessionellen und unseriösen ersten Eindruck machen, werden deutlich schneller verlassen als Seiten, die professionell und gekonnt aufgebaut sind.

Da es sich bei der Arbeit von Internet-Agenturen um sehr komplexe Arbeitsschritte handelt, existieren seit einigen Jahren sehr simple Content-Management-Systeme. Dazu gehört beispielsweise das weltbekannte Word-Press, mit dem Millionen von Webseiten aufgebaut sind. Für die Verwendung von CMS gibt es einige entscheidende Argumente: Zum einen können auch Laien die Webseiten gestalten und Texte auf diesen Seiten veröffentlichen. Aus diesem Grund wird Word-Press in der Regel auch bei Blogs verwendet. Andererseits werden Inhalte dieser Webseiten deutlich schneller und einfacher gefunden. Diese Funktion ist gerade für Online-Shops besonders sinnvoll, denn diese Anbieter generieren einen großen Teil ihrer Umsätze durch Besucherzahlen.

Wenn die Webseite erst einmal erstellt und optimiert ist, muss sie idealerweise auch für Suchmaschinen optimiert werden. Eine Seite, die zwar irgendwo im Internet existiert, sieht möglicherweise gut aus, hat aber kaum Besucher. Damit neue Webseiten gefunden werden, durchstöbern sogenannte Crawler von diversen Suchmaschinen, regelmäßig das Internet. Dabei werden insbesondere die Webseiten gefunden, die einfach zu lesen sind. Dazu gehören Webseiten mit Content (Inhalt), das nicht in Grafiken eingebettet ist. Wenn die Suchmaschine diese Webseite erst einmal gefunden hat, wird sie in den Index aufgenommen und kann bei der entsprechenden Suchmaschine gefunden werden.

Doch den meisten Anbietern reicht die Auffindung der Webseite auf einer beliebigen Seite einer Suchmaschine nicht. Statistisch gesehen generieren die ersten drei Ergebnisse einer Suchmaschine die größten Besucherzahlen. Aus diesem Grund versuchen die meisten Internetagenturen alles daran zu setzen, ihre Kunden mit ihren Webseiten auf die ersten Plätze bei Google zu bringen. Dies gelingt am einfachsten durch die Platzierung von Links auf anderen Webseiten. Zu diesen Webseiten gehören beispielsweise Linkverzeichnisse, aber auch Artikel- und Presseportale. Dabei gilt grundsätzlich: Je mehr Links platziert werden, desto erfolgreicher ist die Webseite. In diesem Zusammenhang kommt es auch darauf an die Links dort unterzubringen, woe sie möglichst viele Besucher anziehen.

Internetagenturen gibt es mittlerweile überall in Deutschland. Die Größe dieser Dienstleister schwankt von ein- bis zwei Personen bis hin zu großen Konzernen, die ihren Kunden auch komplexe Software-Lösungen anbieten. In Internetagenturen werden hauptsächlich Informatiker, aber auch Kaufleute und Grafiker beschäftigt. Die Arbeitnehmer werden dabei entweder fest angestellt oder auf Provisionsbasis bezahlt. Die Größe der Geschäftssitze schwankt ebenfalls deutlich, denn schließlich kann ein großer Teil der Arbeit am PC erledigt werden. Auch große Datenbestände werden entweder Online oder auf einer Festplatte verwaltet. Aus diesem Grund sind Tätigkeiten bei einer Internetagentur für die Heimarbeit geradezu prädestiniert.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass Internetagenturen ihren Kunden ein großes Spektrum an Leistungen anbieten. Angefangen bei der Erstellung der Webseite bis hin zur Verwaltung und Optimierung können Kunden bei den meisten Internetagenturen die volle Leistung berechnen.